1x1 der Restauration

Steuertipps

Für Denkmalschutz und Denkmalpflege gibt es Steuervergünstigungen. Um an diese zu kommen, ist eine Bescheinigung der Landesbehörde der Denkmalpflege notwendig, die dem Finanzamt vorgelegt werden muss. Dazu müssen Baumaßnahmen vor ihrer Durchführung mit dem Denkmalamt abgestimmt sein.


Ob auch Sanierungskosten absetzbar sind, ist davon abhängig, ob Eigennutzung erfolgen oder vermietet werden soll. Bei der Sanierung eines Denkmals zur Eigennutzung können 90 Prozent der Sanierungskosten ab dem Jahr des Abschlusses der Baumaßnahmen und in den folgenden neun Jahren abgesetzt werden.


Wird das Denkmalobjekt zur anschließenden Vermietung saniert, können 100 Prozent der Sanierungskosten auf 12 Jahre verteilt abgesetzt werden. Der Einheitswert dient ausschließlich der Festsetzung der laufenden, jährlichen Grundsteuer.


Für Grundstücke, die mit Baudenkmalen bebaut sind, ist regelmäßig eine 5%ige Ermäßigung der Einheitsbewertung möglich. Für Grundbesitz, dessen Erhalt aus Gründen des Denkmalschutzes von öffentlichem Interesse ist, kann die Grundsteuer auf Antrag vollständig erlassen werden. Das gilt nur, wenn die jährlichen Kosten höher sind als die erzielten Einnahmen und sonstigen Vorteile. Die Grundsteuer wird teilweise erlassen, wenn der erzielbare Rohertrag des Grundbesitzes nachhaltig gemindert ist Steuertipps für Denkmaleigentümer in Hessen gibt es beim Landesamt für Denkmalpflege:

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Opens external link in new windowhttp://www.denkmalpflege-hessen.de/Download/ST-TIPPS.PDF