1x1 der Restauration

Materialien und Vorgehensweise

Nachbildung eines historischen Fensters.
  • Restauration statt Austausch
  • Architekturgerechte Form (historische Fensterform und -einteilung)
  • Nutzung bewährter Technik bei Herstellung, Einbau und Reparatur
  • Sicherung der Aufgaben Belichtung, Belüftung, Wärmeschutz, Lärmschutz, Wandverschluß, Gestaltung, Raumgestaltung
  • Grundsätze denkmalgerechter Sanierung sind sorgfältige Bestandsaufnahme, Reduzierung der Eingriffe auf das Minimum, Erhaltung auch nicht sichtbarer Teile und Ausführung aller Reparaturen mit authentischen Materialien, Formen mit authentischer Handwerkstechnik.
  • Aufgrund der Sanierungsmaßnahme kann die denkmalpflegerische Bedeutung abgeleitet werden. Dabei gibt es unterschiedliche Stufen von der Erhaltung über die Reparatur mit Veränderungen bis hin zum Austauschbei Wahrung des Erscheinungsbildes
  • Denkmalschutzwert, Substanz und der künftige Nutzungsanspruch entscheiden über das Ausmaß der handwerklichen Restauration bzw. Sanierung

 

Besonders wichtig bei der Restauration ist eine vorsichtige Vorgehensweise bei historischen Materialien. Gerade bei Möbeln sowie Tür- bzw. Fensterrahmen kommt es sehr auf die Verwendung hochwertiger Materialien an, um die Reparaturen und Korrekturen an historischen Objekten möglichst „unsichtbar“ zu ermöglichen.
Aber auch bei der Fachwerkrestauration ist die Verwendung spezieller Hölzer notwendig. Wurde das Holz originalgetreu und qualitätsbewusst gewählt? Stimmt die farbliche Gestaltung? An den Details lässt sich genau ablesen, ob richtig und hochwertig vorgegangen wurde und dadurch eine langlebige Lösung angestrebt wurde – oder eben nicht.


In der Vorgehensweise
unterscheiden wir uns als Meisterbetrieb durch die Handwerkskunst und die lange Erfahrung bei Auswahl und Einsatz der verwendeten Materialien, aber auch in der Umsetzung und Anwendung technischer Hilfsmittel ganz sichtbar von Billiglösungen und Ad-hoc-Restaurationen. Ausreichend Zeit und Geduld sind in der Restauration eine notwendige Voraussetzung, um Qualität zu erzeugen und die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.  Durch Auswahl der richtigen bauphysikalischen Produkte, hochwertige Facharbeit, sorgfältige Planung und anschließende Wartung können Baudenkmäler eine lange Haltbarkeitsdauer erreichen.


Von der Auswahl der Materialien bis zur gewissenhaften Verarbeitung sind in der Qualität auch für Laien Unterschiede erkennbar.
Beispielsweise gibt die Auswahl der richtigen Hölzer, der Beschläge, dem Funktionsschmuck und der Umrahmungen bei historischen Fenstern und Türen, der Gläser sowie die Farbkombinationen echte Unterscheidungsmerkmale bei der Qualität und machen den Unterschied zu herkömmlichen Standardfenstern aus. Konstruktionsdetails bei Fenstern wie Setzholz und Kämpfer, Wetterschenkel, historische Verzierungen, die Verwendung von Holznägeln, oder solide Schlitz- und Zapfenverbindung unterstreichen zusätzlich den Originalcharakter. Bei Fenstern müssen auch die Funktionalität und die Proportionen und Maße stimmen. Der Lichteinfall sollte auch bei kleinen Fenstern maximal sein, aber die Wärmedämmung nicht darunter leiden.